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Heute möchte ich allen Freunden, Bekannten und IW Liebhabern für die kommenden vorweihnachtlichen Tage, Feiertage und dem neuem Jahr einen lieben Gruß übermitteln.

Bleibt alle schön gesund, pflegt und hegt euch und eure Lieblinge!

Anbei eine wunderschöne Geschichte, natürlich passend zu Weihnachten und zum IW, die ich euch nicht vorenthalten möchte – auch wenn sie etwas lang ist. (Hier einen lieben Dank an Familie Brammer, die mir die Geschichte geschickt haben!)

Zum Schluss ein paar Bilder von „unseren Elsengründern“ aus aller Welt, die uns netterweise zugesendet wurden.

 

Was der Irish Wolfhound mit Weihnachten zu tun hat:

Vor langer, langer Zeit erhielten die Engel den Auftrag, unter den Tieren in aller Welt nach einem würdigen Wächter für ein ganz besonderes Kind zu suchen, das in Bethlehem in einem Stall geboren werden sollte. Doch all ihr Suchen war vergebens, denn die Tiere waren entweder zu klein, zu schwach oder sie waren zu wild, um so ein Kind bewachen zu können.

Schließlich wurde ein kleiner Engel in Irland doch noch fündig. Dort gab es einen riesigen, starken Hund, absolut kinderlieb und mit überaus sanften Gemüt. Er wollte freudig diese Aufgabe übernehmen und machte sich gleich auf den Weg.

Leider war der Weg von Irland nach Bethlehem sehr weit und es sah so aus, als ob er es niemals rechtzeitig schaffen könnte. Da legte er sich traurig nieder und schaute mit melancholischem Blick zum Himmel.

Da sprach plötzlich eine Stimme zu dem braven Hund: „Du bist der größte, stärkste und liebenswürdigste Hund der Hunde. Von heute an sollst du auch einer der Schnellsten sein. Von heute an sollst du ein Windhund sein!“ Plötzlich lief er schnell wie er Wind und beschwingt wie eine Feder. Schließlich konnte er von einem Hügel aus schon den Stall mit dem Stern darüber sehen. Er sah, dass er sogar noch genug Zeit hatte, eine kleine Pause einzulegen um die Aussicht zu genießen, da noch Niemand in dem Stall war.

Als er schließlich am Stall ankam, wurde der kleine Engel, der ihn begleitet hatte, plötzlich sehr geschäftig und fleißig. Er trug dem Hund auf, sich neben dem Ochsen zu stellen, der im Stall Zuflucht vor der Nacht gesucht hatte, und – solange keine Gefahr drohte – immer schön im Schatten zu bleiben, damit man ihn nicht so genau sehen könne. Denn der Engel befürchtete, der Anblick des riesigen Hundes könnte alle in Angst und Schrecken versetzen. Der Hund tat wie ihm befohlen. Ein Ehepaar traf ein und die Frau brachte ein Kind zur Welt. Hirten und Weise kamen, um das Neugeborene zu beschenken. Zunächst, nur aus Höflichkeit, fraß der Hund ein paar Hälmchen von dem Gras, dass man ihm und dem Ochsen gegeben hatte. Auch die Äpfel, die ihm ein besonders freundlicher Hirte hinwarf, schmeckten ihm so gut, dass er sie von da an fest in seinem Speiseplan aufnahm.

Da der Hund groß und grau war und man in jenem Land noch nie so einen Hund wie ihn gesehen hatte, hielten ihn alle Menschen im Dämmerlicht des Stalls für einen Esel.

Nur das Kind wusste, wer und was er wirklich war und dankte ihm ganz leise, so dass Niemand sonst es hören konnte, für seine treuen Dienste.Es ernannte ihn zum König der Hunde und versprach ihm, dass er und seine Nachkommen fortan an der Seite vieler großer Könige leben würden und so kam es auch.

Allerdings fragen auch heute noch manche Menschen, die noch nie einen solchen Hunde gesehen haben, ob er ein Esel sei. Doch er nimmt es gelassen und er lächelt nur ganz freundlich, wie es so seiner Art ist.

Verfasser unbekannt